Kleben

Beim Kleben in der Buchherstellung werden die Rohbogen mit Hilfe eines Klebstoffes (zum Beispiel Hotmelt oder Dispersionskleber oder PUR) dauerhaft verbunden. Entwickelt wurde sie ursprünglich 1936 von Emil Lumbeck aus Remscheid, nach dem die handwerkliche Kaltklebetechnik (gegenüber der industriellen Heißklebetechnik) auch heute noch als Lumbecken bezeichnet wird. Lumbeck kann somit als Wegbereiter des modernen Taschenbuchs angesehen werden.

Die Klebebindung ermöglicht, im Gegensatz zur herkömmlichen Fadenheftung, sehr hohe Maschinengeschwindigkeiten und eine automatische Buchproduktion durch nahtlosen Übergang der Produktionsschritte. Somit ist diese Art der Bindung sehr preiswert, große Auflagen lassen sich schnell herstellen.

Bei der Buchbinderei Günzler kommen modernste Klebebinder der Marke Horizon zum Einsatz.